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Sea Seaside – Der Leica digicam Weblog

Wenn aktuell in den Medien von Cox’s Bazar die Rede ist, wird zumeist über eines der größten Flüchtlingslager der Welt gesprochen, in dem quick eine Million Rohingya vor dem Völkermord in ihrem Heimatland Myanmar Zuflucht gefunden haben. Die meisten in Bangladesch verbinden mit Cox’s Bazar jedoch die Verheißung entspannter Urlaubstage am Strand. Der Ort trägt den Namen eines lokalen Marktes, der 1799 zum Gedenken an einen Offizier der British East India Firm gegründet wurde. Heute entfalten sich dort nur von einem Hügelkamm und Kontrollpunkten getrennt – zwei völlig unterschiedliche Welten. Beide kennt der in Bangladesch aufgewachsene Fotograf sehr intestine. Sea Seaside ist eine Hommage an den beliebten Vergnügungsort.

Sie kennen den Strand Cox’s Bazar schon sehr lange?
Meine Verbindung zum Strand von Cox’s Bazar erstreckt sich über einen beträchtlichen Zeitraum, und die Geschichte dahinter ist ziemlich verzwickt. Soweit ich mich zurückerinnern kann, habe ich dort bis in die späten Teenagerjahre hinein alle meine denkwürdigen Urlaube verbracht. Von 2017 bis 2020 reiste ich mehrfach von New York Metropolis nach Cox’s Bazar, um für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften Flüchtlingsberichte zu fotografieren. Obwohl ich in Inns in Strandnähe wohnte, fand ich nie die Zeit, den Strand selbst zu besuchen. Erst auf meiner Reise im Januar 2020, kurz vor der weltweiten Schließung wegen COVID-19, hatte ich während eines Auftrags etwas freie Zeit. Ich beschloss, die Gelegenheit zu nutzen und den Strand zu erkunden. Ich erlebte einen tiefen Kulturschock in meiner eigenen vertrauten Umgebung. Von meinen Gefühlen bewegt, begann ich, den Strand zu fotografieren.

Struggle Ihnen gleich bewusst, dass Sie eine eigene Serie entwickeln würden?
Ja, ich stellte eine kleine Auswahl zusammen und teilte sie mit einem befreundeten Fotoredakteur in Paris, der die Serie zu schätzen wusste und mich ermutigte, das Projekt fortzusetzen. Leider struggle die Welt zu dieser Zeit wegen der Pandemie von einem kompletten Stillstand bedroht. Als ich in New York struggle, verbrachte ich oft Stunden damit, über diese Bilder nachzudenken und in meinen Erinnerungen an diesen Ort zu schwelgen. Im November 2021 struggle es dann endlich so weit: Ich konnte nach Bangladesch fliegen, um meine Familie wiederzusehen und den Strand von Cox’s Bazar zu fotografieren. Über viele Jahre habe ich mich additionally der Arbeit an dieser Serie gewidmet.

Könnten Sie die besondere Atmosphäre kurz beschreiben?
Die Strandkultur in Cox’s Bazar ist eine einzigartige Mischung aus verschiedenen Subkulturen, die einen Schmelztiegel der Traditionen bilden. In vielerlei Hinsicht hat die Strandkultur in Bangladesch Ähnlichkeiten mit anderen Strandkulturen auf der ganzen Welt. Man trifft auf Strandverkäufer, die ihre Waren feilbieten, Fischer, die ihrer Arbeit nachgehen, Menschen, die am Strand Fußball oder Kricket spielen, sowie Kinder und Erwachsene, die fröhlich im Sand spielen. Trotz dieser gemeinsamen Elemente hat die bangladeschische Strandkultur eine ausgeprägte bengalische Identität bewahrt. So ist es zum Beispiel üblich, dass sich die Menschen für einen gemütlichen Spaziergang oder ein malerisches Foto mit dem Meer im Hintergrund in ihre schönsten Kleider werfen. Die bengalische Strandkultur geht über das Herausputzen hinaus. Es ist ein Ort, an dem die Familien, nicht nur die engsten, sondern auch die Großfamilien, zusammenkommen und oft zueinanderpassende Outfits tragen.

Das Licht scheint für diese Serie besonders wichtig?
Für dieses Projekt habe ich mich bewusst für eine bestimmte Artwork der Beleuchtung entschieden. Anstelle des erwarteten gelben Lichts mit seinen leuchtenden Farben und seiner kontrastreichen Stimmung wollte ich die kulturelle Lebendigkeit in einem anderen Licht einfangen – nämlich in neutralem oder weißem Licht. Um dies zu erreichen, habe ich die Serie ausschließlich mittags in den Wintermonaten in Cox’s Bazar fotografiert, wenn das Licht wärmer und weißer ist. Zusätzlich habe ich künstliches Licht eingesetzt. Die Wahl der Beleuchtung beeinflusste die Gesamtstimmung der Bilder, die ein Gefühl von urlaubsähnlicher Gelassenheit, Entspannung und einer schwebenden Atmosphäre hervorruft.

Wie bewerten Sie diese Serie im Vergleich zu Ihrem gesamten Werk?
Dieses Werk hebt sich wirklich von meinen bisherigen Projekten ab, da es etwas ist, auf das ich mich seit 2018 gefreut habe. Im Laufe der Jahre habe ich mich mit emotionalen Themen wie Flüchtlingskrisen, Kriegen, Natur- und von Menschen verursachten Katastrophen und den Ungerechtigkeiten in der Quick-Trend- und Fleischverpackungsindustrie beschäftigt. Als Fotograf habe ich mich immer zu zeitgenössischen Projekten hingezogen gefühlt, die einen journalistischen Geist verkörpern. Die Beteiligung an diesem Projekt hat mir neues Selbstvertrauen gegeben, um Möglichkeiten mit Galerien und Verlagen zu erkunden, in der Hoffnung, schließlich mein erstes Fotobuch zu erstellen.

Wie sind Sie Fotograf geworden?
Seit ich ein kleines Variety struggle, struggle ich immer neugierig auf die Welt und fasziniert von den Geschichten der Menschen. Diese Neugierde hat meinen Weg zur Fotografie maßgeblich geprägt. Bevor ich die Fotografie für mich entdeckte, fühlte ich mich ständig unzufrieden mit dem, was ich beruflich anstrebte. Auf der Suche nach einer Richtung studierte ich zunächst Wirtschaftswissenschaften, weil ich mir nicht sicher struggle, was ich wirklich mit meinem Leben anfangen wollte. Erst im zweiten Jahr meines Studiums stieß ich auf die Fotografie, und alles änderte sich. Ich beendete meinen Bachelorstudiengang, um meine Eltern glücklich zu machen, aber ich versprach mir selbst, dass es an der Zeit struggle, meinen eigenen Träumen zu folgen und Zufriedenheit in meinem Leben zu finden, indem ich Fotograf wurde. Ich habe mir alles selbst beigebracht und die Fotografie zu meinem Beruf gemacht.

Welche Hoffnungen verbinden Sie mit der LOBA-Auszeichnung?
Ich denke, dass dies die prestigeträchtigste und tiefgründigste Auszeichnung ist, die ich je in der Fotografie erhalten habe. Es ist wirklich lohnend, für etwas anerkannt zu werden, das man liebt und instinktiv macht. Es ist auch ein Zeichen dafür, dass man vielleicht auf dem richtigen Weg ist und eine sinnvolle Arbeit schafft.

Ismail Ferdous, geboren 1989 und aufgewachsen in Dhaka, Bangladesch. Während seines Studiums der Wirtschaftswissenschaften an der Enterprise College in Dhaka entschloss er sich, Fotograf zu werden. Er ist Mitglied der Agence VU’ in Paris und engagiert sich in seinen Fotografie- und Filmprojekten für soziale, kulturelle und humanitäre Themen. Ferdous arbeitet für die wichtigsten internationalen Zeitungen und Journal, seine Arbeiten wurden vielfach ausgezeichnet. Seit 2016 lebt er zwischen New York und Bangladesch.

Erfahren Sie mehr über die Fotografie von Ismail Ferdous auf seiner Web site und in seinem Instagram-Kanal.

Alle Bilder aus der LOBA-Serie von Ismail Ferdous und weitere Informationen finden Sie auf der LOBA-Web site. Der LOBA-Katalog 2023 enthält auch alle Bilder und ein weiteres Interview mit dem Fotografen.




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